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Danksagung

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kongressbesucher!


Rund 5300 Besucher kamen an 5 Tagen zum diesjährigen Kongressprogramm und sorgten für eine exzellente Stimmung. In der guten Zusammenarbeit der Fachgesellschaften der drei Länder war es uns möglich ein exzellentes und anspruchsvolles Programm zu bieten.

Zwischen der Eröffnungssitzung mit einem inspirierenden Ausflug in die neue Disziplin der Onkophysik (umrahmt von der Wiener Avant Garde des Streichquartetts) und dem Präsidentensymposium am Dienstag zum hochaktuellen Thema der Tumorheterogenität, also in einer Klammer der „frontier sciences“ fanden 214 Sitzung statt, die die ganze Breite unserer Fächer wiederspiegelte, sowohl klinisch als auch wissenschaftlich.

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte bildeten die erwähnte Tumorheterogenität, die auf Weltklasseniveau im abschließenden Präsidentensymposium abgehandelt wurde, und die Beschäftigung mit Armut und Krebs in seinen bi-direktional kausalen Beziehungen.

Die mannigfaltigen Beziehungen zwischen Krebs und der sozioökonomischen Situation unserer Patienten untersuchte der Kongress in einer international besetzten Plenarsitzung und in zwei wissenschaftlichen Symposien aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wurde klar, dass in Zeiten des härter werdenden Kampfes um die Ressourcen unsere Patienten in große Gefahr geraten zur existentiellen Bedrohung durch die Tumorerkrankung, weitere Bedrohungen durch Armutsrisiken zu erfahren und auch Ihr familiäres Gefüge so zu belasten, dass schwerwiegende Kollateralschäden dort entstehen, wo sie von der medizinischen Struktur nicht erfasst werden. Wenn wir uns im besten Sinne ganzheitlich zur Behandlung unsere Patienten bekennen, dann müssen wir mit unseren Fachgesellschaften auch eine politische Rolle als Advokaten für unsere Patienten in diesen Szenarien spielen. Zum Thema der verstärkten politischen Zusammenarbeit ist auch ein Patientenvertretertag am Kongress durchgeführt worden, der ein Arbeitsprogramm in diese Richtung skizzierte.

Die exzellente klinische Fortbildung am Kongress hat heuer große Besucherzahlen angelockt. Besonders stolz sind wir aber auf die vielen wissenschaftlichen Originalbeiträge, mehr als 650 wurden eingereicht, und hier besonders betont auf die 222 Einreichungen der sogenannten „Young Investigators“, die mit Ihrer exzellenten Qualität in der Lage waren an die 100 Vortragsplätze zu belegen. Auch die Verleihung der Preise der Gesellschaften und die Präsentation der prämierten Arbeiten in einer eigenen Sitzung sollten diese Qualität erfahrbar machen. Neben den über 300 Teilnehmern am Studententag, sind das ausgezeichnete Hinweise auf einen starken Nachwuchs, den wir dringend brauchen werden, was auch in einer Zukunftsanalyse im Rahmen eines mit der ESMO zusammen veranstalteten Symposiums klar wurde.

Insgesamt haben wir versucht die wissenschaftliche Eigenleistung der Gesellschaften vermehrt zu präsentieren und haben dies als weiteren Höhepunkt in der neu geschaffenen „Best of the congress“-Sitzung gefeiert, die in 90 Minuten einen hervorragenden Überblick über die ausgezeichneten Beiträge des wissenschaftlichen Programmes geben konnte und die eine echte Leistungsschau darstellte.


Unser besonderer Dank gilt allen Referenten, Diskutanten, Vorsitzenden und Gutachtern die mit ihrer wissenschaftlichen Expertise ganz wesentlich zum Gelingen beigetragen haben. Der Dank geht auch an alle Mitarbeiter der DGHO Service GmbH  und vor Ort in Wien, ohne die dieser Kongress nicht ein solcher Erfolg geworden wäre.

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen und wünschen unseren Nachfolgern in Hamburg alles Gute für 2014!

 

Also auf Wiedersehen in Hamburg!

 

Ihr Univ.-Prof. Dr. Richard Greil

Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften
für Hämatologie und Medizinische Onkologie 2014

 
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